Roberto Olzer
1971 im norditalienischen Domodossola geboren, studierte Klavier und Orgel, Komposition und Philosophie.
Schon als Kind erhielt Olzer Klavierunterricht, dem bald eine Ausbildung an der Orgel folgte. Er war Schüler des international anerkannten Maestro Giancarlo Parodi am G. Verdi Konservatorium in Mailand, wo Olzer 1994 sein Diplom für Orgel und in Orgelkomposition erhielt.
Noch während seines Philosophiestudiums, das er 1997 erfolgreich abschloss, fing er an, sich mit Jazz zu beschäftigen, studierte Improvisation bei Ramberto Ciammarughi und anderen bekannten Jazzpianisten wie S. Battaglia und E. Pieranunzi.
Seine Ausbildung schloss er schliesslich mit einem Diplom für Klavier ab.
Der Pianist und Organist gibt Solokonzerte in Italien, der Schweiz, Frankreich, England, Japan, China, Israel; spielt ebenso gern in Orchestern, Sextetten, Duetten oder im Trio. Er hat in zahlreichen Theatern und bei Festivals gespielt, darunter im Teatro alla Scala in Mailand, beim Verbier Festival, Time in Jazz, Blue Note Mailand, Conservatoire Superieur Paris, usw..
2011 gründete er das Roberto Olzer Trio, mit Yuri Goloubev am Kontrabass und Mauro Beggio am Schlagzeug. 2013 und 2016 werden zwei CD-Aufnahmen des Roberto Olzer Trios von der japanischen Zeitschrift HYHIO (Jazz Critique Magazine) als beste Jazz Instrumentalaufnahmen dieser Jahre prämiert, und im 2015/2016 ist das Trio auf Konzerttournee in Japan.
Allgemein veröffentlichte er über 30 CD und 8 Vinyl-Schallplatten, mit verschiedenen Labels (Abeat, Atelier Sawano, Caligola, TRJ, Dodicilune, Barnum for Art, usw.)
Olzer arrangierte für Schulen, Musikkapellen, Streichquartetts, für das Blechblasinstrumenten-Orchester an der Mailänder Scala (Hommage an Nino Rota, Xilophonia, Rhapsody in Blue, usw.) und das Sinfonieorchester in Novara (Tangos von Astor Piazzolla, Hommage an Ennio Morricone, usw.)
Er komponierte «Tetragono» für Klarinette und Klavier (Editions Bim, Vuaramarens (CH)), «Sciccareddu» und «Monte Rosa» (Edizioni Wicky, Mailand) sowie «Per Geometrico Destino» für Soli, Chor und Orchester anlässlich des 100jährigen Bestehens des Sempione Eisenbahntunnels. Die Aufführung wurde durch den Walliser Kammerchor und das Orchester Novara unter der Leitung von Hansruedi Kämpfen in Brig und Domodossola realisiert.
Er komponierte «Preludio, Fuga e Corale» (2013), «Fantasia su B.A.C.H.» (2016), «Walking the Saurus» (2019), für Orgel, (in «Hortus Deliciarum», Ed. Carrara, Bergamo) und «Fantasia Elvetica» (2015) für zwei Orgeln.
Seit Herbst 2020 ist Roberto Olzer Organist in Mund/Naters, im Kanton Wallis und begleitet u.a. die verschiedenen Chöre von Hansruedi Kämpfen.
Seit Jahren begleitet er, am Klavier und an der Orgel, die Pop Sängerin Antonella Ruggiero.
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