Musik-Kurswochen
Arosa

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Andrea Friemel

Meine ersten Klangversuche auf dem Alphorn machte im ich im November 1998. 

Grund dafür war die Melodie der Swisslady. Als Querflötistin lernte ich auch das Piccolo und konnte einen Teil der Melodie bereits spielen. Der Part des Alphorns fehlte und ich wollte herausfinden ob ich denn überhaupt nur einen Ton aus diesem langen Instrument bringe. Es funktionierte auf Anhieb. An Weihnachten spielte ich «uf de Bänklialp» als grosse Überraschung für meinen Vater

Im FrĂĽhling 1999 ging ich nach Canada, wo ich von einem canadischen Alphornsolisten ein SchĂĽpbach Horn ausleihen durfte. Ich ĂĽbte fleissig und konnte bei meiner RĂĽckkehr in die Schweiz 2001 in die Alphorngruppe Ablisblick aufgenommen werden. Nach der Kursleiter- und Juroren-Ausbildung 2004, leitete ich diese Gruppe fĂĽr 13 Jahre. Noch heute spiele ich aushilfsweise mit, oder leite sie, wenn Not am Mann ist. Aus dieser Gruppe ist das heutige Trio «SonderBar» entstanden, mit dem ich äusserst klangvolle Stunden verbringen darf. Ein wunderbares Steckenpferd sind meine SchĂĽler. Es sind zwischen 3 und 5, im Alter von 9 – 70 Jahren, welche regelmässig in den Unterricht kommen und mit denen ich an Jodlerfesten gerne mal im Duo auftrete. Als Kursleiterin konnte ich bereits in Fiesch, Charmey und in Engelberg mitwirken. 

Egal ob Kind oder Erwachsener, ist man erst mit dem Alphorn-Virus angsteckt, lässt er einem nicht mehr los. Alphorn spielen und das Alphornspielen weiter geben sind meine grosse Leidenschaft. Kaum ein Instrument kann so viel Emotionen und Erinnerungen hervorrufen wie das Alphorn.

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