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Massimiliano Matesic (Composer in residence, Freiburg im Breisgau)

Massimiliano Matesic, geboren 1969 in Florenz, lebt zur Zeit in Kaiserstuhl/AG und ist tätig als Dirigent und Komponist. Er ist musikalischer Leiter des Sinfonie Orchesters Villingen-Schwenningen (Deutschland), in Zürich dirigiert er seit November 2002 das Jugend Sinfonie Orchester am Zürcher Konservatorium sowie seit einem Jahr das Sinfonieorchester Nota Bene. Des Weiteren unterrichtet er Orchesterleitung an der Staatliche Hochschule für Musik Freiburg i.Br. (Deutschland).
Massimiliano Matesic studierte Orchesterleitung, Komposition und Klavier am Florentiner Konservatorium und an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau. In den Jahren 2000 und 2001 war er Academy Conductor bei der American Academy of Conducting in Aspen, Colorado (USA) unter der Leitung von David Zinman, wo er wichtige Impulse von Jorma Panula und von Zinman selbst empfing. Massimiliano Matesic war schon in frühen Jahren als Komponist, Korrepetitor und Dirigent aktiv: Von 1992 bis 1996 wirkte er bei dem Festival Cantiere Internazionale d'Arte von Montepulciano in zahlreichen Opernproduktionen mit und assistierte u.a. Markus Stenz bei der italienischen Erstaufführung von Detlev Glanerts <>Lejla und Medjnun. 1996 wurde er Assistent von Peter Gülke und bis 2002 ständiger Leiter des Kammerorchesters der Musikhochschule Freiburg i.Br. Im Jahr 1998 gründete er das "Ferruccio Busoni Orchester", eine Initiative der italienischen Botschaft in Deutschland mit finanzieller Unterstützung der EU zur Förderung der in Deutschland lebenden italienischen Musikstudenten. Das "Ferruccio Busoni Orchester" trat u.a. in der Beethovenhalle Bonn und bei der Niederlassung der italienischen Botschaft in Berlin auf.

Mit zahlreichen Preisen (u.a. Preisträger beim internationalen Dirigierwettbewerb Prager Frühling 2000) ausgezeichnet, arbeitete Massimiliano Matesic bereits mit verschiedenen europäischen Orchestern: zu nennen sind das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim, die Orchester der Theater Altenburg und Gera (Mozart, Die Gärtnerin aus Liebe, 1998), die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, das Prager Rundfunk Orchester, die Nord-Tschechische Philharmonie Teplice, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim und das Aargauer Sinfonie Orchester. Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und der Nord-Tschechischen Philharmonie Teplice arbeitet er regelmässig auch bei verschieden Gastspielen in der Schweiz. März 2003 gab Massimiliano Matesic sein Debüt in der Tonhalle Zürich, wo er für den erkrankten Howard Griffiths das Zürcher Kammerorchester dirigierte. Im Mai 2005 wird er zum ersten Mal das Tonhalle Orchester Zürich mit einer Reihe von Schülerkonzerten leiten.

Als Komponist begann er schon im Alter von fünfzehn Jahren ein Studium am Florentiner Konservatorium, zuerst bei G. G. Luporini, später bei S. Sciarrino, unter dessen Leitung er 1993 das Kompositionsdiplom erwarb. Seine Kompositionen wurden in verschieden italienischen Festivals aufgeführt, u.a. beim Musica Giovane - Giovani Compositori, dem der Società Dante Alighieri, den Itinerari Musicali del Novecento, Pescara, und der Cantierte Internazionale d'Arte, Montepulciano. Im Laufe der 1990er Jahre konzentrierte er sich in erster Linie auf seine Dirigentenlaufbahn, wobei seine kompositorische Tätigkeit stark eingeschränkt wurde. Seit dem Umzug in die Schweiz ist Massimiliano Matesic als Komponist wieder in der Öffentlichkeit präsent. Zu erwähnen sind u.a. Kompositionsaufträge der Norbert-Schenkel-Stiftung Biel und des Festivals Boswiler Sommertage, sowie eine Fernsehproduktion der Radio televisione della Svizzera Italiana (Paganini, aufgenommen in Lugano am 21. Oktober 2004).


Massimiliano Matesic, born 1969 in Florence/Italy, is musical director of the Villingen-Schwenningen Symphony Orchestra (Germany) and the youth symphony orchestra of the Zurich Conservatory. He also teaches conducting at the Music Academy of Freiburg i.Br. (Musikhochschule).

After studies in Florence and Freiburg im Breisgau he became assistant of Peter Gülke in 1996 and 1997-2002 director of the Chamber Orchestra of the Music Academy of Freiburg. With this ensemble, composed of selected student soloists, he toured regularly in Germany and Southern France, covering a broad repertoire especially from the late romantic and early modern periods.


Already actively composing in his early years in his home country, Massimiliano Matesic was engaged 1992-96 as répétiteur and conductor at the Italian festival Cantiere Internazionale d'Arte in Montepulciano (under the artistic direction of H. W. Henze) where he covered both traditional and modern operatic repertoire (e.g. as assistant of Markus Stenz at the Italian première of D. Glanert’s „Leyla und Medjnun”).

In 2000 and 2001 Massimiliano Matesic was invited by David Zinman to participate in the American Academy of Conducting, where he received important impulses from Jorma Panula, James Conlon, Michael Stern as well as Zinman himself. He was also awarded numerous stipends and prizes (such as at the international conducting competition Prague Spring 2000).

Since its founding October 1998 until 2001, Massimiliano Matesic was artistic director and chief conductor of the Ferruccio Busoni Orchestra, an initiative of the Italian Embassy in Berlin with financial support from the European Union to promote young Italian musicians residing in Germany. After the successful debut in the Beethovenhalle Bonn he undertook regular tours with the orchestra in Germany and Italy, e.g. at the opening of the Italian Embassy in Berlin in the year 2000.

Massimiliano Matesic has appeared at international festivals such as the Aspen Music Festival (Colorado/USA) and the Prague Spring. He conducted operatic productions in Germany („La Finta Giardiniera“ at the Theater Altenburg/Gera) and Italy and conducted the Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, the Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim, the Mladi-Orchester Bonn (CD recording of Mahler’s Kindertotenlieder in the series „Classics for Human Rights“), the Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, the Prague Radio Orchestra, North Czech Philharmonic Teplice, the Ensemble Aventure Freiburg, and the Aargauer Symphonieorchester.

In March 2003 Massimiliano Matesic made his debut in the Zurich Tonhalle with the Zurich Chamber Orchestra as a substitute for Howard Griffiths who had fallen ill.

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